Liebe Leser, der Eurovision Song Contest (ESC) 2023 ist vorbei und wir müssen uns mit den Ergebnissen auseinandersetzen. Guildo Horn, unser ESC-Held von 1998, hat sich dazu entschieden, seine Gedanken und Gefühle zum diesjährigen Wettbewerb auf Facebook zu teilen. Und wir müssen sagen, seine Worte haben uns zum Nachdenken gebracht.

Die Bühne war bereit, aber die Melodien fehlten

Guildo Horn, der Mann, der uns mit seiner unvergesslichen Performance von „Guildo hat euch lieb“ auf der ESC-Bühne begeistert hat, war von der diesjährigen Show enttäuscht. Er lobte zwar die Bühne, das Moderatorenteam und die Stimmung im Publikum, aber die Musik selbst ließ ihn kalt. Keine Melodie blieb in seinem Kopf hängen, kein Song konnte ihn wirklich mitreißen.

Der Siegertitel: Ein Aufguss von Altbekanntem

Auch der Siegertitel konnte Guildo nicht überzeugen. Er empfand ihn als „Nummero Sicher“, als etwas, das wir schon einmal erlebt haben. Und das ist eine Kritik, die wir ernst nehmen sollten. Der ESC sollte ein Ort für Kreativität und Innovation sein, nicht für Wiederholungen und sichere Wetten.

Deutschland am Ende: Ein Zeichen der Zeit?

Unser Beitrag, „Lord of the Lost“, landete in einem mittelmäßigen Starterfeld ganz hinten. Guildo sieht darin ein Zeichen dafür, dass Deutschland momentan nicht der Liebling unserer europäischen Nachbarn ist. Und das ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen. Warum ist das so? Guildo spekuliert nicht, aber wir können uns sicherlich unsere eigenen Gedanken dazu machen.

Ein Aufruf zum Neuanfang

Guildo Horns Lösung? Eine Pause. Er schlägt vor, das Geld, das Deutschland in den ESC investiert, stattdessen in nützliche Dinge wie den Bau von Kitas oder die Unterstützung der Tafel zu stecken. Und vielleicht, nach ein paar Jahren Pause, mit einem neuen, kreativen Team wieder einzusteigen.

Unser Fazit

Guildo Horns Statement ist ein Weckruf. Es ist eine Aufforderung, über den ESC und Deutschlands Rolle darin nachzudenken. Es ist eine Aufforderung, mutig zu sein, kreativ zu sein und vielleicht sogar eine Pause zu machen, um uns neu zu orientieren. Es ist ein Aufruf, den wir ernst nehmen sollten.

In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, lasst uns Guildos Worte im Kopf behalten und sehen, was die Zukunft bringt. Wir haben euch lieb!

Eure Redaktion

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