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01. Sonnenschein im Alpenland

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01. Sonnenschein im Alpenland

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 01) • 00:00
[1. Strophe]
Wenn hinterm Berg der goldne Morgen lacht,
und im Tal das kleine Dörflein sanft erwacht,
dann glänzt der Morgentau wie Silber auf dem Klee,
und spiegelt sich im klaren, blauen Bergessee.

[Refrain]
Sonnenschein im Alpenland, wir gehn heut Hand in Hand!
Wo das Edelweiß am Felsen blüht und jede Sorge zieht!
Sonnenschein im Alpenland, wo mein Herz die Heimat fand,
ja, da klingt ein frohes Lied, das durch alle Täler zieht!

[2. Strophe]
Am schmalen Wiesenpfad, da grüßt man sich voll Freud,
hier oben hat das Herz noch Ruhe und noch Zeit.
Die Glocke bimmelt friedlich von der grünen Alm,
und lauer Sommerwind bewegt den Wiesenhalm.

02. Wo der stolze Adler zieht

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 02) • 03:29
[1. Strophe]
Hoch über steilen Felsenwänden, grau und weit,
regiert seit tausend Jahren schon die Ewigkeit.
Kein lauter Straßenlärm dringt bis zu dieser Höh’,
nur weißer Gletscherglanz und kalter Firnenschnee.

[Refrain]
Wo der stolze Adler zieht, hoch überm Felsengrat,
klingt der Berge altes Lied von früh bis abends spat!
Wo der stolze Adler zieht, dem blauen Himmel nah,
ist die Freiheit unsrer schönen Alpenheimat da!

[2. Strophe]
Vom hohen Gipfelkreuz schau ich ins weite Land,
das unser Herrgott schuf mit seiner güt’gen Hand.
Ein tiefer Atemzug macht alle Sinne klar,
so unberührt und frei, wie’s immer schon hier war.

03. Zwei Herzen am Gipfelkreuz

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 03) • 07:46
[1. Strophe]
Der schmale Steig war steil, doch jeder Schritt war schön,
weil wir gemeinsam durch das ganze Leben gehn.
Du hast mir deine Hand gereicht am Felsenstein,
zu zweit ist selbst der höchste Gipfel niemals weit allein.

[Refrain]
Zwei Herzen am Gipfelkreuz, dem Himmelreich so nah,
wir sagen vor den weißen Bergen noch einmal laut „Ja“!
Zwei Herzen am Gipfelkreuz, im goldnen Sonnenlicht,
unsre treue Heimatliebe, ja die endet nicht!

[2. Strophe]
Wir schreiben unsre Namen leis ins Gipfelbuch,
der frische Höhenwind weht wie ein Segensspruch.
Tief unten glänzt das grüne Tal im Nachmittag,
und unsre Herzen schlagen leis im selben Schlag.

04. Der fesche Senner von der Alm

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 04) • 12:05
[1. Strophe]
Frühmorgens steig ich gerne schon zur Hütte rauf,
da geht mir jedes Mal das kleine Herzerl auf.
Nicht nur wegen der frischen Milch und guter Luft,
nein, droben vor der Hüttentür im Sonnenschein,
da wartet schon der Grund für mein Verliebtsein fein!

[Refrain]
Der fesche Senner von der Alm hat mir den Kopf verdreht,
wenn er mit seiner Lederhos’n vor der Hütte steht!
Ein kecker Blick, ein strahlend Lachen unterm grünen Hut,
ja, dieser fesche Sennerbua tut meinem Herzen gut!

[2. Strophe]
Er stellt mir frischen Almkäs und ein Kracherl hin,
und merkt sofort, warum ich heut hier oben bin.
Am Abend greift er lachend zu der Quetschn hin,
und tanzt mit mir im Dreivierteltakt übers Almengrün!

05. Wenn die Quetschn aufspielt

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 05) • 15:46
[1. Strophe]
Kaum ist die Arbeit auf dem Hof am Freitag rum,
sitzt keiner mehr im Dorf allein und traurig stumm.
Der alte Holztisch vor dem Wirtshaus füllt sich schnell,
die Kastanienbäume rauschen grün und sommerhell.

[Refrain]
Wenn die Quetschn aufspielt, hält’s keinen auf der Bank!
Denn unsre Steirische ist bester Seelentrank!
Ein flotter Walzer und a Polka hinterdrein,
wenn die Quetschn aufspielt, scheint im Herzen Sonnenschein!

[2. Strophe]
Die Finger fliegen über Knöpfe aus Perlmutt,
da kriegt ein jedes müde Bein gleich neuen Mut.
Jung und Alt hakt sich vergnügt zum Schunkeln ein,
genauso muss ein echter Abend in der Heimat sein!

06. Ein Kuss im Morgentau

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 06) • 19:20
[1. Strophe]
Noch liegt ein feiner Schleier über Wiese, Wald und Steg,
wir gehen ganz allein den schmalen Blütenweg.
Die ersten Sonnenstrahlen küssen leis das Tal,
und tausend Tropfen glitzern hell im Morgenstrahl.

[Refrain]
Ein Kuss im Morgentau, unterm Himmelsblau,
wenn ich voll Zärtlichkeit in deine Augen schau!
Ein Kuss im Morgentau, so ehrlich, jung und rein,
lass diesen schönen Sommermorgen niemals vorüber sein!

[2. Strophe]
Die Lerche steigt mit ihrem ersten Lied empor,
der kleine Wildbach singt dazu im leisen Chor.
In deinen Armen wach ich jeden Morgen auf,
und unser großes Liebesglück nimmt seinen Lauf.

07. Bergluft, Freiheit, Lebensglück

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 07) • 24:15
[1. Strophe]
Lass den grauen Alltag heute einfach hinter dir,
schnür die festen Wanderschuh’ und komm herauf zu mir!
Schon nach der ersten Kehre überm Tannenwald,
verliert die laute Hektik ihre ganze G’walt.

[Refrain]
Bergluft, Freiheit, Lebensglück – ich komm immer her zurück!
Wo die weißen Wolken ziehn über buntes Almengrün!
Bergluft, Freiheit, Lebensglück – jedes Lied ein Meisterstück,
hier in unsrer Alpenwelt ist das Leben wohlbestellt!

[2. Strophe]
Am klaren Felsenbrunnen trinken wir uns satt,
wie gut es unser schönes Heimatland doch hat!
Ein froher Juchzer hallt als Echo durch die Wand,
und trägt die Lebensfreude weit durchs ganze Land!

08. Schau mir in d’Augen, mein Schatz

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 08) • 28:08
[1. Strophe]
Man braucht nicht tausend große Worte jeden Tag,
damit der andre spürt, wie sehr man ihn doch mag.
Wir sitzen abends auf dem Bankerl vor der Tür,
das rote Abendglühen leuchtet über dir.

[Refrain]
Schau mir in d’Augen, mein Schatz, da steht alles drin:
Dass ich mit dir im Herzen wunschlos glücklich bin!
Schau mir in d’Augen, mein Schatz, treu wie Edelstein,
du wirst für alle Zeiten meine große Liebe sein!

[2. Strophe]
Wie viele Sommer sind wir schon zusamm’ gereist,
du bist der Mensch, der mir den Weg nach Hause weist.
Und funkelt überm Berg der erste Abendstern,
sag ich dir leis ins Ohr: Ich hab dich tausendmal so gern!

09. Mei Dirndl dreht sich nur für di

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 09) • 32:48
[1. Strophe]
Heute ist im ganzen Dorf das große Sommerfest,
wo sich kein fesches Madl zweimal bitten lässt!
Ich hab die weiße Spitzenbluse fein gebügelt heut,
und meine blaue Seidenschürze glänzt vor lauter Freud.

[Refrain]
Mei Dirndl dreht sich nur für di, im flotten Walzerschritt!
Wenn du mich in die Arme nimmst, tanzt der Himmel mit!
Die bunten Bänder fliegen hoch, die Musi spielt so fein,
mei Dirndl dreht sich nur für di – heut will ich deine sein!

[2. Strophe]
Die Schleife rechts gebunden zeigt es jedem an:
Mein Herz gehört seit heute diesem einen Mann!
Spielt auf, ihr Musikanten, noch die ganze Nacht,
weil unsre junge Liebe heute fröhlich lacht!

10. Daheim unter der alten Linde

☀️ 10 Alpen-Hits (Lied 10) • 36:16
[1. Strophe]
Schon hundert Sommer steht sie vor dem Elternhaus,
und breitet ihre grünen Äste schützend aus.
Auf ihrer runden Holzbank saßen wir als Kind,
und lauschten auf das leise Rauschen in dem Wind.

[Refrain]
Daheim unter der alten Linde, wo ich meinen Frieden finde,
wo die Zither leise klingt und der Abendvogel singt.
Daheim unter der alten Linde, weht die Heimat leis im Winde,
halte fest die schöne Zeit in tiefer Dankbarkeit!

[2. Strophe]
Die Sonne sinkt in Gold hinter den Bergen sacht,
das kleine Dorf legt sich zur Ruh in stiller Nacht.
Wir sagen leise „Pfiati Gott, auf Wiedersehn“,
wie ist das Leben hier in unsrer Heimat schön!

11. Grüß Gott, ihr schönen Berge

🏔️ Berge & Heimat (Lied 01) • 00:00
[1. Strophe]
Schon früh am ersten Morgen zieht es mich hinaus,
der helle Sonnenschein weckt jedes Bauernhaus.
Ich schau hinauf zum Felsengrat im klaren Licht,
und trage schon ein Lächeln tief in meinem G’sicht.

[Refrain]
Grüß Gott, ihr schönen Berge, mein stolzes Heimatland!
Wie wunderbar geschmückt liegt ihr in Gottes Hand!
Grüß Gott, ihr schönen Berge, im goldnen Sonnenschein,
bei euch in unsren Alpen, da bin ich gern daheim!

[2. Strophe]
Die Glocken von der Weide klingen durch das Tal,
die bunten Almenblumen blühn im Morgenstrahl.
Wer einmal hier den Frieden tief im Herzen spürt,
der weiß, wohin sein Weg ihn immer wieder führt.

12. Weiß blüht das Edelweiß

🏔️ Berge & Heimat (Lied 02) • 04:34
[1. Strophe]
Hoch an der steilen Wand, wo kaum ein Steig mehr geht,
und nur der kühle Wind um graue Felsen weht,
da wächst ein kleiner Stern aus weißem Samt so rein,
er trotzt dem stärksten Sturm und liebt den Sonnenschein.

[Refrain]
Weiß blüht das Edelweiß am hohen Felsenstein,
genauso treu und echt soll unsre Liebe sein!
Weiß blüht das Edelweiß, ein Gruß vom Himmelszelt,
die allerschönste Blume unsrer Alpenwelt!

[2. Strophe]
Ich pflück es nicht am Berg, ich lass es blühn im Licht,
denn wahre Liebe welkt in unsrem Herzen nicht.
Wir schauen Hand in Hand hinauf zur Felsenwand,
wo unsre Heimatliebe ihre Wurzeln fand.

13. Am kleinen Marterl unterm Berg

🏔️ Berge & Heimat (Lied 03) • 08:52
[1. Strophe]
Wo sich der schmale Almweg unterm Lärchenwald verzweigt,
und sich das alte Holzdach vor dem Wetter neigt,
da steht ein kleines Marterl schon seit alter Zeit,
mit frischen Wiesenblumen liebevoll geweiht.

[Refrain]
Am kleinen Marterl unterm Berg, da hält der Wandrer an,
und sagt dem Herrgott still ein „Vergelt’s Gott“ dann und wann.
Ein kurzes Stoßgebet für Haus und Hof im Tal,
schenkt neuen Mut und Frieden jedes einz’ge Mal.

[2. Strophe]
Ein kleines Ew’ges Licht brennt hinter rotem Glas,
ringsum wächst weiches Moos und frisches Almengras.
Gestärkt an Leib und Seel’ geht’s weiter bergwärts nauf,
der gute Segen Gottes passt auf unsre Schritte auf.

14. Zillertaler Hochzeitsmarsch & Polka-Freud

🏔️ Berge & Heimat (Lied 04) • 13:18
[1. Strophe]
Vom Kirchplatz klingt schon weit die große Blasmusik,
das junge Brautpaar strahlt im schönsten Liebesglück.
Die Schützen stehn in Reih und Glied im Sonntagsg’wand,
heut feiert mit dem Paar das ganze Zillertal im Land!

[Refrain]
Ja, wenn im Zillertal die Musikanten spieln,
dann kann ein jedes Herz die pure Lebensfreude fühln!
Hakt’s euch zusamm’, heut wird getanzt bis in die Früh,
so schön wie unsre Heimat klang die Musi noch nie!

[2. Strophe]
Die Geige jauchzt vergnügt zur Steirischen dazu,
die schweren Trachtenschuh’ geben heut keine Ruh.
Ein Hoch aufs junge Paar und unsre Tradition,
so feiern wir von Generation zu Generation!

15. Das alte Mühlrad anยัง dem Wildbach

🏔️ Berge & Heimat (Lied 05) • 17:42
[1. Strophe]
Tief unten in der Klamm, wo klar das Wasser schäumt,
und unter grünen Tannen leis die Mühle träumt,
da dreht sich Tag für Tag das Rad aus Eichenholz,
ein Stückchen gute alte Zeit voll Heimatstolz.

[Refrain]
Klipp-klapp, das alte Mühlrad singt sein treues Lied,
während der klare Wildbach talwärts weiterzieht.
Es erzählt von gestern und von unsrer Kinderzeit,
als noch das Leben einfach war voll Herzlichkeit.

[2. Strophe]
Der Müller grüßt vom Fenster mitbestäubter Hand,
die frischen Bauernbrote duften durch das Land.
Solang der Bergbach fließt und sich das Mühlrad dreht,
weiß ich, dass unsre Heimat niemals untergeht.

16. Sonntagmorgen im Tiroler Dorf

🏔️ Berge & Heimat (Lied 06) • 22:08
[1. Strophe]
Die Glocken rufen feierlich vom weißen Zwiebelturm,
verschwunden ist der Alltag und ein jeder Sturm.
Im schönen Trachteng’wand ziehn Jung und Alt daher,
auf allen Blumenbalkonen blüht ein rotes Blütenmeer.

[Refrain]
Sonntagmorgen im Tiroler Dorf – wie gut das tut!
Da schöpft die müde Seele wieder frischen Mut.
Beim Frühschoppen am Dorfplatz spielt die Kapelle fein,
so friedlich kann ein Sonntag nur in Tirol hier sein!

[2. Strophe]
Nach der Kirch’n sitzt man gern beim Wirten unterm Baum,
die Kinder lachen fröhlich, wie in einem schönen Traum.
Man stößt mit guten Nachbarn auf die Gesundheit an,
weil man sich aufeinander hier noch fest verlassen kann.

17. Wo die Zirbenbäume rauschen

🏔️ Berge & Heimat (Lied 07) • 26:35
[1. Strophe]
Knapp unterm Felsengrat, wo kaum ein Baum mehr steht,
hat sich der alte Zirbenbaum im Wind gedreht.
Sein harzig-warmer Duft zieht durch die klare Luft,
wenn hoch vom Berg der Häher durch die Stille ruft.

[Refrain]
Wo die Zirbenbäume rauschen, hoch am steilen Hang,
möcht’ ich mit keinem König auf der Erde tauschen lang!
In unsrer Zirbenstube kehrt die Ruhe ein,
hier oben bei den Bergen lässt sich’s glücklich sein!

[2. Strophe]
Aus seinem edlen Holz schnitzt Opa mit Geduld,
die gute alte Stube strahlt in warmem Gold.
Wer abends hier am Tisch bei guten Freunden sitzt,
ist vor der lauten Welt da draußen wohlgeschützt.

18. Blauer Enzian am Felsenhang

🏔️ Berge & Heimat (Lied 08) • 31:02
[1. Strophe]
Kein Maler auf der Welt mischt so ein tiefes Blau,
wie ich es droben auf der Bergeswiese schau.
Kaum schmilzt das letzte Schneefeld in der Julisonn’,
erblüht der blaue Enzian zur puren Herzenswonn’.

[Refrain]
Blauer Enzian am Felsenhang, du leuchtest mir voraus,
und führst mich über grüne Almen wieder gut nach Haus!
Ein Stück vom blauen Himmel fiel auf unsre Alm herab,
das ich seit meiner Kindheit tief ins Herz geschlossen hab!

[2. Strophe]
Die Hummeln summen leise um den Blütenkelch,
rundum blüht Almrausch rot und goldner Hahnenfuß so weich.
Ich setz mich in die Wiese, schau ins weite Tal,
und danke für dies kleine Wunder jedes Jahr aufs Mal.

19. Omas guter Apfelstrudel

🏔️ Berge & Heimat (Lied 09) • 35:26
[1. Strophe]
Schon wenn man durch die alte Gartentüre geht,
weiß jeder gleich, was heut am Küchenherd entsteht.
Ein warmer Duft von Äpfeln, Zimt und Butter zieht hinaus,
und lockt die ganze Enkelschar in Omas Bauernhaus!

[Refrain]
Ja, Omas guter Apfelstrudel ist das höchste Glück,
da nimmt sich jeder gern noch ein zweites warmes Stück!
Mit Liebe ausgezogen und mit Puderzucker fein,
bei Oma in der Stube, ja da kehren alle ein!

[2. Strophe]
Der Teig so dünn, dass man die Zeitung drunter liest,
wenn goldne Vanillesoße drüberfließt.
Dazu ein Häferl Kaffee und ein gutes Wort,
für uns ist Omas Küche der allerschönste Ort!

20. Abendrot am Achensee

🏔️ Berge & Heimat (Lied 10) • 39:50
[1. Strophe]
Das letzte kleine Segelboot kehrt in den Hafen heim,
das Wasser glänzt wie flüssig Gold im Abendschein.
Karwendel und das Rofan spiegeln sich im stillen See,
und leise sinkt die Dämmerung von lichter Bergeshöh’.

[Refrain]
Abendrot am Achensee, wir sitzen Hand in Hand,
wie ein Juwel aus Smaragd liegt das schöne Tiroler Land.
Wenn leis die Zither überm stillen Wasser klingt,
ist’s so, als ob der Himmel selbst ein Schlaflied singt.

[2. Strophe]
Die Uferlichter gehen nacheinander an,
wir schmiegen uns im warmen Abendwind zusamm’.
Kein Ort der weiten Erde schenkt uns so viel Ruh,
der schöne Achensee deckt alle Sorgen zu.

21. Ein Juchzer von der hohen Alm

🏔️ Berge & Heimat (Lied 11) • 44:15
[1. Strophe]
Wenn dir das Herz vor lauter Freude übergeht,
weil über allen Gipfeln warmer Südwind weht,
dann reich’n gewöhnliche Worte einfach nimmer aus,
dann muss ein heller Juchzer in die Bergwelt raus!

[Refrain]
Holladi-holladio, klingt’s von der hohen Alm!
Das Echo trägt den Freudenruf bis übern Felsenhalm!
Ein Juchzer aus der tiefsten Brust macht alle Herzen frei,
da stimmt vom Nachbargipfel gleich der nächste freudig bei!

[2. Strophe]
Schon unsre alten Väter haben so gegrüßt,
wenn droben auf der Weide reich der Sommer sprießt.
Ein Ruf von Berg zu Berg, der keine Grenzen kennt,
weil in uns allen hier dieselbe Heimatliebe brennt!

22. Die kleine Bergkapelle im Tal

🏔️ Berge & Heimat (Lied 12) • 48:39
[1. Strophe]
Auf einem grünen Hügel überm Wiesenbach,
steht weiß gekalkt ein Kirchlein unterm Schindeldach.
Zwei alte Linden schützen seinen schmalen Steg,
hier findet jedes schwere Herz den rechten Weg.

[Refrain]
Du kleine Bergkapelle im stillen Alpental,
du tröstest unsre Seelen schon unzählige Mal.
Wenn deine helle Glocke zum Gebete klingt,
ist’s so, als ob ein Engel neuen Frieden bringt.

[2. Strophe]
Ich zünd ein kleines Kerzlein vor dem Altar an,
für jeden lieben Menschen, den ich heut nicht sehen kann.
Und tret ich wieder vor die Tür ins Sonnenlicht,
vergisst mein dankbar Herz den tiefen Frieden nicht.

23. Mein Vater war ein Bergbauernbua

🏔️ Berge & Heimat (Lied 13) • 53:04
[1. Strophe]
Die Hände rau von Arbeit, doch das Lachen warm und echt,
für seinen Hof am steilen Hang war ihm kein Weg zu schlecht.
Er kannte jede Wolke und ein jedes Tier beim Nam’,
und hielt in schwerer Zeit die ganze Familie fest zusamm’.

[Refrain]
Mein Vater war ein Bergbauernbua aus gutem altem Holz,
auf unsre grüne Scholle war er sein Leben lang voll Stolz.
Er lehrte mich: „Halt Ehrlichkeit und Heimat hoch im Sinn,
dann weißt du immer, wer du bist und wo du g’hörst dahin!“

[2. Strophe]
Heut mäh ich selbst die Wiese, die er einst gemäht,
und spüre seinen Segen, wenn der Bergwind weht.
Vergelt’s Gott, lieber Vater, für ein jedes gute Wort,
dein Erbe lebt in unsren jungen Herzen treulich fort.

24. Tanzboden-Gaudi unter Sternen

🏔️ Berge & Heimat (Lied 14) • 57:28
[1. Strophe]
Am hölzernen Tanzboden brennen bunte Lichterketten hell,
die Burschen drehn die Madln heut im Walzer doppelt schnell.
Das Blech bläst eine Polka, dass die Bretter drunter schwingen,
und alle Tische rundherum aus vollem Herzen singen!

[Refrain]
Heut ist Tanzboden-Gaudi unter klarem Sternenzelt!
Hier feiern wir das schönste Fest auf unsrer Alpenwelt!
Schlag ein, mein guter Kamerad, und heb das Glas empor,
wir singen unsre alten Lieder laut im großen Chor!

[2. Strophe]
Und wenn um Mitternacht der letzte Boarische erklingt,
schau’n wir, wer heute Nacht sein liebstes Herzerl heimwärts bringt.
Ein Kuss am Gartenzaun, ein Lachen in der Nacht,
hat schon so manches junge Paar für immer glücklich g’macht!

25. Frisches Wasser aus dem Felsenquell

🏔️ Berge & Heimat (Lied 15) • 1:01:52
[1. Strophe]
Aus tiefem Bergesinnern sprudelt kristallklar und kalt,
ein kleiner Silberbrunnen mitten im Tannenwald.
Ein ausgehöhlter Baumstamm fängt das reine Wasser ein,
schon hundert Wanderer kehrten hier zur kühlen Labung ein.

[Refrain]
Frisches Wasser aus dem Felsenquell, so silberrein und klar,
das schenkt uns Mutter Erde hier schon manches hundert Jahr!
Kein teurer Wein in goldnem Glas schmeckt halb so wunderbar,
wie ein Schluck kühles Bergquellwasser, frisch und unverfälscht und wahr!

[2. Strophe]
Ich schöpf mit beiden Händen aus dem Holzbrunnen heraus,
und wasch mir alle Müdigkeit aus meinen Augen aus.
Wer aus dem kalten Bergesquell der Heimat einmal trinkt,
dem bleibt das Herz für alle Zeit jung und beschwingt.

26. Goldene Lärchen im Südtiroler Land

🏔️ Berge & Heimat (Lied 16) • 1:06:16
[1. Strophe]
Wenn über den Dolomiten klar die Herbstsonn’ scheint,
und sich das tiefe Himmelsblau mit goldnem Laub vereint,
dann leuchtet auf der Seiser Alm ein jeder Lärchenbaum,
als wär die ganze Bergwelt ein gemalter goldner Traum.

[Refrain]
Goldene Lärchen im Südtiroler Land,
im roten Abendglühen leuchtet hell die Felsenwand!
Vom Schlern bis nach Meran zieht ein Gesang durchs weite Tal,
ja, Südtirol im Herbstgewand grüßt uns viel tausendmal!

[2. Strophe]
Beim Törggelen im alten Hof gibt’s Keschtn und neuen Wein,
die Stubnmusi spielt dazu auf Zither und Geige fein.
Hier reichen sich der Norden und der Süden froh die Hand,
in unsrem sonnig-schönen Südtiroler Heimatland.

27. Treue Kameraden in den Bergen

🏔️ Berge & Heimat (Lied 17) • 1:10:40
[1. Strophe]
Am Seil zusamm’gebunden in der steilen Felsenwand,
da zählt kein großes Reden, sondern eine feste Hand.
Wenn Nebel plötzlich aufzieht und der kalte Wind erwacht,
hat unsre treue Freundschaft uns noch immer heimgebracht.

[Refrain]
Treue Kameraden in den Bergen, felsenfest und echt,
auf einen guten Bergfreund ist Verlass in gut und schlecht!
Ob droben auf dem Gipfel oder unten in dem Tal,
echte Bergkameradschaft hält für alle Zeit wie Stahl!

[2. Strophe]
Am Abend in der Hütte teilen wir das Brot gerecht,
und stoßen an auf das, was unser Leben reicher macht.
Ein Handschlag gilt bei uns noch mehr als jeder lange Brief,
denn unsre alte Freundschaft sitzt im Herzen fest und tief.

28. Das kleine Bankerl vorm Bauernhaus

🏔️ Berge & Heimat (Lied 18) • 1:15:05
[1. Strophe]
Von Sonne und vom Regen ist das Holz schon silbergrau,
doch jeden Feierabend sitzt der Opa mit der Frau,
genau auf diesem Bankerl unterm roten Geranienpracht,
bis überm Kirchturmspitz der erste helle Stern erwacht.

[Refrain]
Das kleine Bankerl vorm Bauernhaus erzählt ein ganzes Leben,
vom Hoffen und vom Lieben und vom Füreinander-Geben.
Hier wurde schon geschunkelt, hier wurde still geweint,
hier saßen vier Generationen liebevoll vereint.

[2. Strophe]
Kommt ein Spaziergänger vorbei, sagt man: „Hock di doch her!
Für einen guten Ratscher ist das Bankerl niemals leer!“
So einfach ist das Glück, wenn man’s mit offnem Herzen sieht,
während der warme Sommerabend durch die Gassen zieht.

29. Kufsteiner Perle im Inntal

🏔️ Berge & Heimat (Lied 19) • 1:19:29
[1. Strophe]
Wo sich die stolze Festung überm grünen Inn erhebt,
und jedes alte Gasserl voller Musikanten lebt,
da grüßt das Kaisergebirge majestätisch herab,
dem ich mein ganzes Herzerl schon vor langer Zeit ergab.

[Refrain]
O Kufstein, du strahlende Perle am grünen Inn,
zu deinen schönen Bergen zieht es mich für immer hin!
Wenn mittags weit die Heldenorgel über Dächer klingt,
ist jedes Herz ergriffen, das dies schöne Lied mitsingt!

[2. Strophe]
Am grünen Hechtsee spiegelt sich der dunkle Tannenwald,
im Kaisertal da findet jede Seele ihren Halt.
Hollario, wie glücklich ist, wer diese Heimat kennt,
und unser schönes Tirolerland sein trautes Zuhause nennt!

30. Wenn die Abendglocken läuten

🏔️ Berge & Heimat (Lied 20) • 1:23:53
[1. Strophe]
Die Sensen sind gedengelt und das Heu ist unterm Dach,
nur noch das leise Plätschern klingt vom kleinen Wiesenbach.
Der Bauer nimmt den alten Hut voll Ehrfurcht in die Hand,
wenn weich das Abendläuten zieht durchs stille Alpenland.

[Refrain]
Wenn die Abendglocken läuten über Wiese, Feld und Wald,
dann findet jedes müde Herz im Abendfrieden Halt.
Vergangen ist des Tages Last, die Ruhe kehrt nun ein,
mög unser liebes Heimatland von Gott behütet sein.

[2. Strophe]
Die Schwalben kehren unter das vertraute Giebeldach zurück,
in den erleuchteten Fenstern wohnt das stille Familienglück.
Ein leises „Gute Nacht“ zieht über Berg und weites Tal,
bis morgen früh die Sonne lacht im neuen Morgenstrahl.

31. Auf der Sonnenalm ist Hüttenfest

🏔️ Berge & Heimat (Lied 21) • 1:28:18
[1. Strophe]
Heut hängt der bunte Fahnenschmuck schon weit am Wanderweg,
von allen Seiten strömen frohe Leut’ übern Brückensteg.
Der Hüttenwirt schenkt lächelnd ein, die Pfanne dampft schon heiß,
für gute Laune zahlt man hier auf unsrer Alm keinen Preis!

[Refrain]
Auf der Sonnenalm ist Hüttenfest, heut bleiben wir gleich da!
Die Baritons und Flügelhörner klingen wunderbar!
Schunkelt mit nach links und rechts im echten Alpentakt,
da hat die gute Laune gleich ein jedes Herz gepackt!

[2. Strophe]
Ob Wanderer aus der Ferne oder Nachbar aus dem Tal,
hier oben sind wir alle eine große Familie allemal.
Wir singen unsre liebsten Lieder laut bis in die Nacht,
weil auf der schönen Sonnenalm das ganze Leben lacht!

32. Heimatmelodie aus alter Zeit

🏔️ Berge & Heimat (Lied 22) • 1:32:42
[1. Strophe]
In Omas altem Schrank lag ein vergilbtes Notenblatt,
das sie schon als ein junges Madl gern gesungen hat.
Ich nehm die alte Zither sacht auf meinen Schoß herfür,
und plötzlich klingt die Melodie von damals wieder hier.

[Refrain]
Du schöne Heimatmelodie aus guter alter Zeit,
du trägst in jedem einz’gen Ton so viel Geborgenheit.
Die Jahre gehn ins Land hinaus, doch dieses Lied bleibt jung,
und schenkt uns warme Tränen voller schöner Erinnerung.

[2. Strophe]
Es singt von treuer Liebe und vom grünen Elternhaus,
vom Abschiednehmen und vom frohen Wiederkehrn nach Haus.
Wir geben dieses alte Lied den Enkelkindern mit,
damit es niemals leis verklingt im schnellen Zeitenritt.

33. Am blauen Wörthersee im Sonnenschein

🏔️ Berge & Heimat (Lied 23) • 1:37:06
[1. Strophe]
Wie Südsee-Türkis leuchtet hell die weite Wasserpracht,
wenn überm schönen Kärntnerland die Sommersonne lacht.
Vom kleinen Kirchlein Maria Wörth klingt leis ein Gruß herab,
dem ich mein ganzes Urlauberherz auf den ersten Blick ergab.

[Refrain]
Am blauen Wörthersee im warmen Sonnenschein,
da lädt das schöne Kärntnerland zum frohen Singen ein!
Die weißen Schiffe ziehn vorbei, die Berge stehn im Kranz,
am blauen Wörthersee erstrahlt das Glück im Sommerglanz!

[2. Strophe]
Ein lauer Abendwind weht durch die Uferpromenad’,
wir lauschen einem Kärntner Chor am stillen Uferpfad.
Wer einmal diese Lieder hört bei milder Sommernacht,
dem hat das schöne Kärntnerland das Herz ganz weit gemacht!

34. Ein Strauß aus bunten Almenblumen

🏔️ Berge & Heimat (Lied 24) • 1:41:30
[1. Strophe]
Ich brauche keinen teuren Schmuck aus einer großen Stadt,
weil unsre Bergwies’n tausendmal so schöne Schätze hat.
Mit rotem Almrausch, Margeriten und Vergissmeinnicht,
komm ich heut abends vor dein Haus mit strahlendem Gesicht.

[Refrain]
Ein Strauß aus bunten Almenblumen bring ich dir heut mit,
gepflückt mit großer Liebe droben auf dem Höhenritt!
Jede kleine Blüte sagt dir ehrlich, still und fein:
Mein ganzes Herz gehört nur dir – und wird’s für immer sein!

[2. Strophe]
Du stellst den bunten Wiesenstrauß ans offne Fensterbrett,
und lachst mich aus den braunen Augen gar so herzlich nett.
Solang die Blumen auf der Alm im Sommer wieder blühn,
wird unsre treue Liebe niemals aus dem Herzen ziehn.

35. Harmonika-Zauber im Bauernstüberl

🏔️ Berge & Heimat (Lied 25) • 1:45:55
[1. Strophe]
Draußen klopft ein Sommerregen leis ans Fensterglas,
doch drinnen in der Bauernstubn haben wir unsern Spaß.
Das Kachelfeuer knistert warm, der Holztisch ist gedeckt,
und schon wird unsre Steirische aus ihrem Koffer g’weckt!

[Refrain]
Harmonika-Zauber im gemütlichen Bauernstüberl drin,
da fliegt ein jeder trübe Gedanke im Nu dahin!
Der Helikonbass brummt kräftig, der Diskant perlt silberhell,
im warmen Bauernstüberl vergehn die Stunden doppelt schnell!

[2. Strophe]
Dazu das feine Hackbrett und die Kontragitarre weich,
da fühlen wir uns alle wie im schönsten Himmelreich.
Handgemachte Volksmusik, ganz ohne Strom und Schein,
so ehrlich und so herzlich soll es immer bei uns sein!

36. Die Glock’n von Sankt Johann

🏔️ Berge & Heimat (Lied 26) • 1:50:19
[1. Strophe]
Weit durch das weite Leukental, am Fuß vom Wilden Kaiserstein,
lädt uns das schöne Sankt Johann zum frohen Verweilen ein.
Und schlägt die große Kirchturmuhr zur vollen Stunde an,
dann lauscht im ganzen Tiroler Tal ein jeder Bauersmann.

[Refrain]
Die Glock’n von Sankt Johann klingen hell durchs weite Land,
sie rufen uns zur Freude und sie halten uns beinand!
Vom Kitzbüheler Horn bis rauf zum Wilden Kaisergrat,
klingt treu das Lied von Sankt Johann von früh bis abends spat!

[2. Strophe]
Ob Sommerblumen auf der Alm, ob tiefer Pulverschnee,
in Sankt Johann vergeht im Nu ein jedes kleines Weh.
Wir heben unser Glas empor und stimmen freudig an:
Ein Hoch auf unsre Heimat und die Glock’n von Sankt Johann!

37. Almsommer-Glück im Karwendel

🏔️ Berge & Heimat (Lied 27) • 1:54:43
[1. Strophe]
Die alten Ahornbäume stehn im weiten Enger Tal,
ihr grünes Blätterdach glänzt hell im warmen Sonnenstrahl.
Die grauen Kalksteinriesen wachen schützend ringsherum,
da wird vor lauter Ehrfurcht jedes laute Wörtlein stumm.

[Refrain]
Almsommer-Glück im Karwendel, dem Paradies so nah,
wie wunderschön steht Gottes große Schöpfung vor uns da!
Frischer Almkäs, kühler Trunk und Lieder voller Freud,
im schönen Karwendelgebirge blüht die allerschönste Zeit!

[2. Strophe]
Die jungen Kälber springen übermütig durch das Gras,
der klare Bergbach murmelt leis sein Lied ohn’ Unterlass.
Ich nehme dieses Sommerbild tief mit in meinen Sinn,
damit ich auch an grauen Tagen voller Sonne bin.

38. Wenn der Hahn am Bauernhof kräht

🏔️ Berge & Heimat (Lied 28) • 1:59:07
[1. Strophe]
Noch eh der erste Sonnenstrahl über die Berge blitzt,
schau mal, wer stolz und bunt gefiedert auf dem Zaunpfahl sitzt!
Er plustert seine Federn auf und holt tief Atem ein,
und weckt mit seinem lauten Ruf das ganze Dörflein fein!

[Refrain]
Kikeriki! Wenn der Hahn am Bauernhof frühmorgens kräht,
weiß jeder, dass ein neuer schöner Tag am Himmel steht!
Die Bäuerin heizt den Herd schon ein, es duftet nach Kaffee,
wie herrlich fängt der Morgen an in unsrer Bergeshöh’!

[2. Strophe]
Die Katze schnurrt am Milchtopf schon, der Hofhund wedelt froh,
die Schwalben zwitschern unterm Dach im warmen Heu und Stroh.
Ein Tag voll ehrlicher Arbeit und voll gutem Sonnenschein,
genauso soll das Leben auf dem schönen Bauernhof sein!

39. Sternennacht überm Großglockner

🏔️ Berge & Heimat (Lied 29) • 2:03:32
[1. Strophe]
Der höchste Berg von Österreich trägt eine weiße Kron’,
er schaut seit Ewigkeiten still von seinem Felsenthron.
Und zieht der dunkle Samtmantel der Nacht ins Land herein,
dann funkeln hunderttausend Sterne überm Gletscherschein.

[Refrain]
Sternennacht überm Großglockner, so feierlich und weit,
hier spürt das kleine Menschenherz die große Ewigkeit.
In stiller Ruh liegt Berg und Tal im silberblauen Licht,
vergiss den Frieden dieser schönen Alpennächte nicht!

[2. Strophe]
Am Heiligenbluter Kirchturm glänzt das milde Mondeslicht,
ein leiser Hauch von Gletscherwind streicht über mein Gesicht.
Schlaf wohl, du schönes Österreich, schlaf wohl, mein Heimatland,
bis morgen früh der neue Tag erwacht an deiner Wand.

40. Auf Wiedersehn in unsren schönen Bergen

🏔️ Berge & Heimat (Lied 30) • 2:08:00
[1. Strophe]
Wie schnell vergeht die schöne Zeit bei guter Volksmusik,
doch in den Herzen bleibt für immer dieses Alpenglück.
Der Rucksack ist gepackt, wir schaun noch einmal hoch hinauf,
und wünschen allen guten Freunden Gottes Segen drauf!

[Refrain]
Auf Wiedersehn, auf Wiedersehn in unsren schönen Bergen!
Wo Treue, Ehrlichkeit und Freud niemals im Tal versterben!
Pfiat euch Gott und bleibt gesund, bis wir uns wiedersehn,
ja, nirgendwo auf dieser Welt ist’s halb so wunderschön!

[2. Strophe]
Wir winken noch ein letztes Mal zur Hütte auf der Höh’,
und nehmen tausend Lieder mit über den grünen Klee.
Ob Frühling, Sommer, goldner Herbst, ob weiße Winterpracht –
wir kommen wieder her zurück, wo unsre Heimat lacht!

41. Erster Schnee in Tirol

❄️ Winter & Hütte (Lied 01) • 00:00
[1. Strophe]
Heute Nacht ist’s still geworden draußen vor dem Haus,
millionen kleine weiße Flocken tanzen leis heraus.
Sie decken Wiese, Zaun und Dach mit weichem Silber zu,
und legen über unser Tal die schönste Winterruh’.

[Refrain]
Erster Schnee in Tirol – wie ein Märchen so weiß!
Jede Tanne trägt stolz ihr Kristallkleid aus Eis!
Wenn im Tal schon die Lichter der Stuben angehn,
ja, dann ist unser Tirol im Winter doppelt so schön!

[2. Strophe]
Die Kinder holen lachend schon den alten Holzschlitten vor,
der Schnee knirscht unter jedem Schritt am kleinen Gartentor.
Drinnen bullert warm der Ofen, draußen glänzt die Pracht,
so hat der erste Wintertag uns allen Freud gemacht!

42. Pferdeschlittenfahrt durch den Winterwald

❄️ Winter & Hütte (Lied 02) • 03:00
[1. Strophe]
Zwei stolze Haflinger stehn bereit im weißen Flockentanz,
ihr goldnes Mähnenhaar erstrahlt im klaren Sonnenglanz.
Der Kutscher schlägt die warme Decke fest um unsre Knie,
und schon erklingt am Pferdegeschirr die Schellenmelodie!

[Refrain]
Klingeling, klingeling durch den verschneiten Tannenwald!
Wie hell das kleine Glöckchen durch die weiße Stille schallt!
Auf einer Pferdeschlittenfahrt, eng aneinander geschmiegt,
wie schön das weiße Winterglück vor unsren Augen liegt!

[2. Strophe]
Die Kufen gleiten spiegelglatt dahin auf weißer Bahn,
die Tannenbäume schaun uns still im weißen Pelzkleid an.
Und wartet vorn am Waldesrand der warme Gasthof schon,
ist diese schöne Schlittenfahrt der allerschönste Lohn!

43. Tausend Lichter im Dorf

❄️ Winter & Hütte (Lied 03) • 06:00
[1. Strophe]
Schon um vier Uhr nachmittags sinkt blau die Dämmerung,
doch durch die engen Gassen zieht ein feierlicher Schwung.
An jedem Holzfenster im Tal geht nun ein Sternlein an,
dass man das kleine Bergdorf schon von weitem leuchten sehn kann.

[Refrain]
Tausend Lichter im Dorf strahlen warm durch den Schnee,
und sie grüßen hinauf bis zur einsamen Höh’!
Jedes Lichtlein erzählt: Hier ist’s heimelig und gut,
weil in unseren Stuben der Weihnachtsfrieden ruht!

[2. Strophe]
Vom alten Kirchturm spiegelt sich der goldne Lichterschein,
und lädt den müden Wanderer zum stillen Staunen ein.
Kein Großstadtglanz der weiten Welt kommt dieser Wärme gleich,
wenn tausend Lichter leuchten in unsrem Alpenreich.

44. Am warmen Kachelofen in der Stube

❄️ Winter & Hütte (Lied 04) • 09:00
[1. Strophe]
Draußen pfeift der kalte Nordwind um das Giebeldach,
die Eisblumen am Fensterglas blühn kunstvoll tausendfach.
Doch drinnen auf der Ofenbank, da ist der beste Platz,
hier sitz ich abends gar so gern mit meinem lieben Schatz.

[Refrain]
Am warmen Kachelofen in der guten alten Stub’n,
da sitzen froh beisammen heut die Madln und die Buam.
Das Buchenholz im Feuer knistert friedlich vor sich hin,
da wird es jedem ums Gemüt so wunderbar und warm im Sinn!

[2. Strophe]
Bratäpfel duften schon im Rohr nach Zimt und Marzipan,
die Oma fängt Geschichten aus der alten Kinderzeit an.
Wir lauschen still und wünschen uns aus tiefstem Herzensgrund:
Bleibt alle hier in diesem Haus noch viele Jahr’ gesund!

45. Spuren im tiefen Pulverschnee

❄️ Winter & Hütte (Lied 05) • 12:00
[1. Strophe]
Kein Mensch war heute Morgen schon auf diesem Wiesenpfad,
der frische Pulverschnee glänzt hell wie tausend Diamant.
Wir stapfen Hand in Hand hinaus ins klare Morgenlicht,
der frische kalte Winterwind streicht rosig übers G’sicht.

[Refrain]
Zwei Spuren im tiefen Pulverschnee, sie gehn denselben Weg,
über die weiße Almenwies’ und übern Brückensteg.
Solang wir zwei zusammenstehn in Sommer und im Schnee,
tut uns kein kalter Wintersturm im ganzen Leben weh!

[2. Strophe]
Ein kleines Rotkehlchen schaut keck vom verschneiten Zaun,
der blaue Winterhimmel ist ein Wunder anzuschaun.
Und schauen wir am Waldesrand zurück ins weite Tal,
glänzt unsre Spur im Sonnenschein wie Silber allemal.

46. Hüttenzauber bei Kerzenschein

❄️ Winter & Hütte (Lied 06) • 15:00
[1. Strophe]
Hoch oben auf Zweitausend Meter steht die Hütte klein,
sie ist im tiefen Winterkleid fast bis zum Dach geschneit.
Doch durch die kleinen Scheiben fällt ein goldner Kerzenschein,
und leise klingt die Steirische ins stille Schneefeld rein.

[Refrain]
Hüttenzauber bei Kerzenschein, hoch überm tiefen Tal,
hier oben zählt die Freundschaft noch, ganz ohne laute Qual.
Ein heißes Häferl Jagatee, a Kaspressknödel fein,
ja, schöner kann ein Winterabend auf der Alm nicht sein!

[2. Strophe]
Wir rücken auf der Holzbank nah im warmen Stüberl z’samm,
auf jedem Tisch brennt feierlich eine kleine Kerzenflamm’.
Wenn draußen leis der Schneesturm zieht ums alte Schindeldach,
hält drinnen unsre Volksmusik die frohen Herzen wach.

47. Der alte Schneemann vorm Bauernhaus

❄️ Winter & Hütte (Lied 07) • 18:00
[1. Strophe]
Drei große Kugeln aufgerollt aus bestem Winterschnee,
dazu zwei schwarze Kohlenaugen, dass er alles seh’!
Die rote Karottennase sitzt ihm keck mitten im G’sicht,
und Opas alter Filzhut schützt ihn vor dem Sonnenlicht.

[Refrain]
Der alte Schneemann vorm Bauernhaus lacht jeden freundlich an,
er ist im ganzen Winterdorf der allerfrohste Mann!
Mit seinem Besen in der Hand hält er im Garten Wacht,
und freut sich, wenn die Kinderschar um ihn herum laut lacht!

[2. Strophe]
Die Spatzen sitzen obenauf am alten grünen Hut,
und finden seine Gesellschaft ganz offensichtlich gut.
Erst wenn im März der warme Föhn von Süden talwärts weht,
sagt unser lieber Schneemann leis: „Schön war’s – bis nächstes Jahr, es geht!“

48. Wintermorgen am verschneiten Bergsee

❄️ Winter & Hütte (Lied 08) • 21:00
[1. Strophe]
Wie ein geschliffner Spiegel ruht der See im Winterkleid,
am Ufer stehn die Schilfrohrhalme weiß im Raureifkleid.
Die Morgensonne steigt empor hinter der Felsenwand,
und zaubert Millionen Funken übers weiße Land.

[Refrain]
Ein klarer Wintermorgen am verschneiten Bergessee,
da tut das tiefe Durchatmen der ganzen Seele wohl und schee!
So friedlich und so unberührt liegt Gottes weite Welt,
unter dem strahlend blauen Dach vom hohen Himmelszelt.

[2. Strophe]
Am schmalen Uferweg spaziern wir langsam Schritt für Schritt,
bei jedem Atemzug schwebt eine kleine Wolke mit.
In dieser großen Stille spricht das Herz ganz ohne Wort,
und trägt den hellen Winterglanz in unsren Alltag fort.

49. Wenn die Zither leis im Winter klingt

❄️ Winter & Hütte (Lied 09) • 24:00
[1. Strophe]
Der Abend senkt sich dunkelblau auf unser kleines Haus,
ich schalte alle Lampen bis auf eine Kerze aus.
Dann nehm ich meine Zither her auf den vertrauten Tisch,
ihr zarter Silberklang ist wie ein wunderbarer Wisch.

[Refrain]
Wenn die Zither leis im Winter klingt, wird jedes Herzerl weich,
da kehrt ein tiefer Seelenfrieden ein in unser Reich.
Die Saiten singen sanft und klar von Heimat und Vertraun,
während wir durch das Fenster in das Schneetreiben hinausschaun.

[2. Strophe]
Schon meine Mutter liebte dieses feine Instrument,
das jede leise Regung unsrer Alpenheimat kennt.
Ein letzter sanfter Akkord schwebt durch den warmen Raum,
und begleitet uns hinüber in den schönsten Wintertraum.

50. Eisblumen am Stubenfenster

❄️ Winter & Hütte (Lied 10) • 27:00
[1. Strophe]
Wer hat in dieser kalten Nacht mit unsichtbarer Hand,
so wunderbare Silberblumen an das Glas gebannt?
Wie Farne aus Kristall und Sternen glitzern sie im Licht,
ein Kunstwerk von Herrn Winter selbst, das leise zu uns spricht.

[Refrain]
Eisblumen am Stubenfenster, silberweiß und fein,
ihr funkelt wie Juwelen in den Morgenstrahl herein!
Als Kinder hauchten wir ein kleines Guckloch in das Glas,
und schauten in den weißen Hof – was war das für ein Spaß!

[2. Strophe]
Auch heute noch steh ich voll Staunen vor dem Fensterbrett,
bevor die warme Stubenluft die zarten Blüten glätt’.
Es sind die kleinen Wunder, die das Leben kostbar machen,
wenn wir mit Kinderaugen in den hellen Winter lachen.

51. Fackelwanderung durch die Klamm

❄️ Winter & Hütte (Lied 11) • 30:00
[1. Strophe]
Die langen Eiszapfen hängen wie Orgelpfeifen schwer,
am engen Felsensteig ziehn wir mit hellen Fackeln her.
Der Feuerschein tanzt rot und golden auf dem weißen Eis,
und unten rauscht der Winterbach sein Liedchen klar und leis.

[Refrain]
Auf unsrer Fackelwanderung durch die verschneite Nacht,
erstrahlt die wilde Felsenklamm in märchenhafter Pracht!
Ein Lichterzug voll Zuversicht zieht durch die Dunkelheit,
und wärmt uns alle wunderbar in dieser Winterzeit!

[2. Strophe]
Am Ausgang von der Felsenklamm brennt schon das Feuer groß,
da lassen wir die kalten Hände an der Feuerschale los.
Ein heißer Punsch, ein frohes Lied aus einer Bläsergrupp’,
macht diesen schönen Winterabend zum beliebten Treffpunkt-Clou!

52. Omas selbstgestrickte Wollsocken

❄️ Winter & Hütte (Lied 12) • 33:00
[1. Strophe]
Den ganzen Herbst lang klapperten die Nadeln spät und früh,
für ihre lieben Enkelkinder scheute Oma keine Müh.
Aus guter Schafwoll’ grau und rot mit Zopfmuster gestrickt,
wird jedes Paar mit einem lieben Segenswunsch bestickt.

[Refrain]
In Omas selbstgestrickten Socken wird kein Fuß mehr kalt,
egal wie streng der Winterfrost auch durch die Täler hallt!
Mit jeder einz’gen Masche hat sie Liebe reingestrickt,
wie reich ist doch ein jeder, den so eine Oma schmückt!

[2. Strophe]
Kaum zieht man abends auf dem Sofa diese Socken an,
spürt man die gute Wärme, die kein Kaufhaus geben kann.
Vergelt’s Gott, liebe Oma, für dein großes goldnes Herz,
dein warmes Strickwerk schützt uns treu vor jedem Winterschmerz!

53. Schneewalzer im Dreivierteltakt

❄️ Winter & Hütte (Lied 13) • 36:00
[1. Strophe]
Schau mal hinaus aufs Dorfplatzl im gelben Laternenlicht,
wie dicht der weiche Flockenwirbel durch die Lüfte bricht.
Sie drehen sich im Kreise wie ein verliebtes Paar,
das macht uns beiden ums Gemüt gleich froh und wunderbar!

[Refrain]
Wir tanzen unsern Schneewalzer im flotten Dreivierteltakt,
weil uns beim ersten Flockenwirbel gleich die Freude packt!
Links herum und rechts herum durchs weiße Winterland,
mit dir tanz ich durchs ganze Leben glücklich Hand in Hand!

[2. Strophe]
Die Musikanten spielen auf mit Flügelhorn und Bass,
selbst mitten im Dezember macht das Tanzen riesig Spaß.
Solang im Herzen Frühling wohnt und treue Liebe lacht,
wird jede kalte Winternacht zum warmen Fest gemacht!

54. Winterfütterung am Waldesrand

❄️ Winter & Hütte (Lied 14) • 39:00
[1. Strophe]
Wenn meterhoch der Schnee die steilen Bergeshänge deckt,
und unter kaltem Eis sich jedes grüne Gräslein versteckt,
dann spannt der alte Förster früh den großen Schlitten an,
damit das Wild am Waldesrand den Winter überstehn kann.

[Refrain]
Still zieht das Reh zur Krippe hin am verschneiten Waldesrand,
wo es das duftend grüne Heu vom letzten Sommer fand.
Ein stolzer Hirsch mit großem Geweih tritt aus dem Tannenwald,
und dankt mit stillem Augenblick für diesen guten Halt.

[2. Strophe]
Wir stehn ganz leise hinterm Baum und halten unsern Hauch,
denn jedes Tier im Gotteswald gehört zur Heimat auch.
Wer in der strengen Winterzeit für die Geschöpfe sorgt,
dem hat der Herrgott tief im Herzen reiches Glück geborgt.

55. Abendglühen auf den Dolomiten

❄️ Winter & Hütte (Lied 15) • 42:00
[1. Strophe]
Die Wintersonne neigt sich schon im Westen tief herab,
doch eh sie sinkt, gibt sie den Bergen ihren schönsten Stab:
Rosengarten, Schlern und Langkofel erglühen feuerrot,
ein Schauspiel, das uns die Natur im klaren Winter bot.

[Refrain]
Wenn das rote Alpenglühen auf den weißen Gipfeln brennt,
steht jedes Herz voll Staunen da, das dieses Wunder kennt!
Wie Rosen aus dem Himmelreich erblüht der kalte Stein,
und taucht das ganze Südtirol in warmen Purpurschein!

[2. Strophe]
Nur fünfzehn kostbare Minuten währt die rote Pracht,
dann zieht das stille Silberblau der klaren Winternacht.
Doch dieses Leuchten nehmen wir im Herzen mit nach Haus,
da geht das warme Alpenglühen niemals wieder aus.

56. Kaiserschmarrn in der Skihütte

❄️ Winter & Hütte (Lied 16) • 45:00
[1. Strophe]
Nach einem langen Vormittag im kalten Pulverschnee,
kehren wir mit roten Wangen ein auf lichter Bergeshöh’.
Die Skier stehn im Ständer vor der sonnigen Terrass’,
und aus der Hüttenküche duftet’s herrlich ohne Maß!

[Refrain]
Ein großer Pfandl Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster fein,
das muss bei jedem Hüttentag in unsren Bergen sein!
Goldbraun gebacken, fluffig weich mit Puderzucker-Schnee,
da schmeckt das Leben doppelt gut auf Zweitausend Meter Höh’!

[2. Strophe]
Wir stellen das große Eisenpfandl mitten auf den Tisch,
mit vier Gabeln gleichzeitig schmeckt er besonders frisch.
Dazu die flotte Stubenmusi und der Sonnenschein –
wer möchte da nicht jeden Tag in Tirol auf Urlaub sein!

57. Weihnachtsduft in Omas Küche

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 17) • 48:00
[1. Strophe]
Die Blechdosen sind blank geputzt, das Nudelholz liegt da,
es ist die allerschönste Zeit im ganzen langen Jahr!
Vanillekipferl, Zimtstern fein und Linzer Augen rund,
die nascht der kleine Enkelbua schon heimlich in den Mund!

[Refrain]
Weihnachtsduft in Omas Küche – Zimt und Nelken fein,
da zieht die frohe Vorfreude in jedes Herzerl ein!
Wenn auf dem alten Küchenherd das erste Blech gelingt,
und Oma leis beim Teigausrollen Weihnachtslieder singt!

[2. Strophe]
Ein Mehlstaub liegt wie Pulverschnee auf Omas Schürzenband,
sie führt das kleine Ausstechförmchen mit geduld’ger Hand.
Auch wenn wir längst erwachsen sind: Kaum riecht’s nach Zimt und Stern,
sind wir im Herzen wieder Kind und denken dran so gern!

58. Die kleine Holzkrippe im Herrgottswinkel

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 18) • 51:00
[1. Strophe]
Vom Dachboden holt Vater sacht die alte Kiste vor,
geschnitzt aus gutem Zirbenholz vor hundert Jahr’n am Tor.
Wir sammeln grünes Waldesmoos und stellen Stück für Stück,
die Hirten und die Schäflein an ihren Platz zurück.

[Refrain]
Die kleine Holzkrippe im Herrgottswinkel unsrer Stub’n,
erzählt das größte Wunder allen Madln und den Buam.
Ein kleiner Stall aus Alpenholz, ein Stern aus goldnem Schein,
lädt uns in dieser lauten Welt zum stillen Beten ein.

[2. Strophe]
Die Krippe bleibt noch leer bis zu der Heil’gen Weihnachtszeit,
doch Ochs und Esel stehen schon im weichen Moos bereit.
Jeden Abend schaun wir still zum Herrgottswinkel hin,
da kehrt der wahre Weihnachtsfrieden in die Herzen in.

59. Erste Kerze am Adventskranz

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 19) • 54:00
[1. Strophe]
Aus frischen grünen Tannenzweigen hab’n wir ihn gebunden,
mit roten Schleifen und mit Zapfen aus den Waldesrunden.
Heut ist der erste Sonntag im Advent im ganzen Land,
wir sitzen still am Stubentisch und reichen uns die Hand.

[Refrain]
Die erste Kerze brennt am Kranz mit ihrem warmen Licht,
sie sagt uns leis: „Habt guten Mut und fürchtet euch doch nicht!“
Je dunkler draußen vor dem Haus die Wintertage sind,
umso heller strahlt die Hoffnung auf das heil’ge Christuskind!

[2. Strophe]
Ein Lied erklingt im Familienkreis, ganz schlicht und ohne Pracht,
das kleine Flämmchen spiegelt sich in Augen voller Sacht.
Mög dieses erste Kerzenlicht in jede Stube ziehn,
wo Menschen sich nach Frieden und nach guter Nähe mühn.

60. Verschneite Bergkapelle im Advent

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 20) • 57:00
[1. Strophe]
Nur eine schmale Fußspur führt hinauf zum Waldeshang,
wo unter schweren Schneehauben das kleine Glöcklein klang.
Die Fenster der Kapelle leuchten bernsteingelb und mild,
mitten in der Winternacht ein friedensvolles Bild.

[Refrain]
Verschneite Bergkapelle im stillen Alpenadvent,
wo vor dem Bild der Muttergottes leis ein Lichtlein brennt.
Hier fällt die Hektik unsrer Zeit wie Schnee von uns herab,
weil dieser stille Gnadenort uns neuen Frieden gab.

[2. Strophe]
Aus der Ferne bläst ein Bläserpaar ein altes Hirtenlied,
das weich wie weißer Engelsflügel über die Wipfel zieht.
Behütet und getröstet gehn wir wieder talwärts heim,
wie gesegnet ist doch unser Land im weißen Winterschein!

61. Wenn die Turmbläser am Marktplatz spieln

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 21) • 1:00:00
[1. Strophe]
Vom alten Rathausturm herab im klaren Abendfrost,
erklingt aus vier Posaunen und Trompeten bester Trost.
Die Leute an den Ständen halten plötzlich inne still,
weil jeder diesen feierlichen Klang genießen will.

[Refrain]
Wenn die Turmbläser am Marktplatz ihre alten Weisen blasen,
zieht feierlicher Weihnachtsglanz durch alle kleinen Gassen!
Von „Macht hoch die Tür“ bis zum sanften Abendsegen fein,
stimmt uns das warme Blechbläsergold auf Heiligabend ein!

[2. Strophe]
Der Atem steigt wie weißer Rauch im gelben Lampenschein,
die Melodie schwingt über verschneite Giebeldächer rein.
Ein kurzes Lächeln geht von Mensch zu Mensch im weiten Rund,
denn gute Weihnachtsmusik macht ein jedes Herz gesund.

62. Ein Brief ans Christkind aus den Bergen

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 22) • 1:03:00
[1. Strophe]
Die kleine Resi malt mit Buntstift einen gelben Stern,
und schreibt mit runder Kinderschrift so feierlich und gern.
Sie legt den Zettel abends außen auf das Fensterbrett,
damit das liebe Christkind ihn noch heut gefunden hätt’.

[Refrain]
Sie schreibt: „Ach liebes Christkind, ich wünsch mir gar nicht viel,
nur dass der Opa wieder lacht bei unsrem Stubenspiel,
dass Friede bleibt in unsrem Haus und alle g’sund und froh –
dann bin ich auf der ganzen Welt das glücklichste Kind sowieso!“

[2. Strophe]
Am nächsten Morgen ist der Brief vom Fensterbrett verschwunden,
nur etwas goldner Sternenstaub wird auf dem Holz gefunden.
Wer sich im Herzen Gesundheit und den lieben Frieden wünscht,
für den hat schon vor Heiligabend hell der Stern geglänzt!

63. Stille Zeit im Zirbenstüberl

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 23) • 1:06:00
[1. Strophe]
Man sagt nicht ohne Grund zur Weihnachtszeit „die staade Zeit“,
weil sich die Seele nach der Ruh des ganzen Jahres freut.
Wir schalten Fernseher und Handy heute einfach ab,
und danken für ein jedes Glück, das dieses Jahr uns gab.

[Refrain]
Stille Zeit im Zirbenstüberl, Kerzenschein und Tannenduft,
ein Hauch von Weihrauch schwebt schon leise durch die Stubenluft.
Halt meine Hand und lass uns einfach beieinander sein,
in dieser stillen Stunde kehrt das Weihnachtswunder ein.

[2. Strophe]
Die Hackbrett-Saiten klingen wie ein feiner Silberbach,
und wecken alte Lieder unsrer schönen Heimat wach.
Nimm dir ein wenig Ruhe mit in jeden neuen Tag,
damit dein Herz das ganze Jahr im Frieden schlagen mag.

64. Der alte Hirt vom Karwendeltal

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 24) • 1:09:00
[1. Strophe]
Mit seinem langen Wetterfleck und seinem Hirtenstab,
steigt er zur Weihnachtsmette aus dem hohen Tal herab.
Die treuen Schafe sind versorgt im warmen Winterstall,
er lauscht mit wachem Herzen auf den fernen Glockenschall.

[Refrain]
Der alte Hirt vom Karwendeltal kennt jeden Stern beim Nam’,
er sah heut Nacht ein helles Licht hoch überm Felsengrat zusamm’.
Genau wie einst in Bethlehem auf weiter Hirtenflur,
zeigt sich dem einfachen Gemüt des Herrgotts Segensspur.

[2. Strophe]
Er bringt ein kleines Käslaib und ein frisches Bauernbrot,
und legt es an der Kirchentür für Menschen in der Not.
Denn wer mit gutem Herzen teilt, was ihm das Leben gibt,
der hat den wahren Weihnachtsgeist verstanden und geliebt.

65. Zwei Kerzen am Adventskranz leuchten

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 25) • 1:12:00
[1. Strophe]
Schon wieder ist im Dezember eine Woche leis vergangen,
zwei rote Kerzen sind nun hell am Tannengrün entbrannt.
Das erste Licht heißt Glaube, und das zweite Liebe heißt,
das uns den Weg durch jede dunkle Winterstunde weist.

[Refrain]
Zwei Kerzen am Adventskranz leuchten doppelt warm und hell,
sie machen jede dunkle Ecke in dem Herzen schnell!
Komm, setz dich her zu uns an den vertrauten Stubentisch,
die Nüsse sind geknackt und die Mandarinen duften frisch!

[2. Strophe]
Wir singen zweistimmig das Lied vom stillen Tannenwald,
dass es bis in das Nachbarhaus hinüber freundlich schallt.
Wo zwei oder drei im Guten heut beisammen sind im Licht,
da fehlt der gute Segen unsrer Alpenheimat nicht.

66. Klöpfelnacht in den Tiroler Gassen

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 26) • 1:15:00
[1. Strophe]
An den Donnerstagen im Advent ziehn Burschen durch die Nacht,
in Hirtenmänteln und mit einer Laterne aufgemacht.
Sie klopfen an die Haustür sacht nach altem Väterbrauch,
und singen vor dem Bauernhaus im weißen Winterhauch.

[Refrain]
„Klopf, klopf, macht auf die Herzen weit in dieser heil’gen Zeit!
Wir bringen euch den Friedensgruß und gute Dankbarkeit!“
Die Bäuerin öffnet weit die Tür und lädt die Sänger ein,
mit Kletzenbrot und warmem Trank soll’n sie willkommen sein!

[2. Strophe]
Seit Hunderten von Jahren lebt dies schöne Brauchtum fort,
und trägt den Segen Haus für Haus durch unsern ganzen Ort.
Solang man einem Klöpflsänger gern die Türe weist,
wohnt in den Tiroler Bergen noch der echte Weihnachtsgeist!

67. Wenn es Heiligabend schneit

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 27) • 1:18:00
[1. Strophe]
Den ganzen Dezember warteten wir schon mit leisem Bangen,
ob wohl zum hohen Weihnachtsfest die weißen Flocken prangen.
Und schau: Punkt vier Uhr nachmittags am Vierundzwanzigsten,
fängt leise, dicht und feierlich das große Schneien an!

[Refrain]
Wenn es Heiligabend schneit über Berg und weites Tal,
dann glänzt die ganze Alpenwelt im Weihnachtsmärchenstrahl!
Jede Flocke fällt vom Himmel wie ein leiser Segensgruß,
damit kein Mensch am Heil’gen Abend traurig bleiben muss!

[2. Strophe]
Die Straßen werden wunderbar gedämpft und feierlich,
ein weißer Teppich breitet sich für dich und auch für mich.
Durch das dichte Schneetreiben klingt fern das Glöcklein hell,
heut Nacht wird unsre Heimat zur schönsten Weihnachtskrippe schnell!

68. Der Christbaum aus dem eigenen Wald

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 28) • 1:21:00
[1. Strophe]
Er ist vielleicht nicht kerzengerad wie aus dem Katalog,
weil ihn der raue Höhenwind am Waldesrand umbog.
Doch Vater hat ihn selbst geholt aus unsrem Tannenwald,
mit echten Wachskerzen geschmückt und Strohstern-Wohlgestalt.

[Refrain]
Der Christbaum aus dem eigenen Wald, wie herrlich harzig-grün,
wenn abends seine weißen Kerzen feierlich erglühn!
Rote Holzäpfel, Lametta und der goldne Spitzenstern,
genauso hatten wir den Baum schon in der Kindheit gern!

[2. Strophe]
Als das kleine Silberglöckchen durch die Stube klingt,
und sich die Türe öffnet, während jeder „Stille Nacht“ mitsingt,
da glänzen Kinderaugen mit dem Kerzenlicht um die Wett’ –
ein Augenblick, den man für alles Gold der Welt nicht gäb’!

69. Drei Kerzen am Adventskranz (Freude)

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 29) • 1:24:00
[1. Strophe]
Am dritten Adventsonntag zünden wir die rosa Kerze an,
die uns von der großen Freude des nahen Festes künden kann.
Nur noch wenige Tage bis zur Heil’gen Weihnachtszeit,
schon liegt ein helles Leuchten über unsrer Alpenweit.

[Refrain]
Drei Kerzen am Adventskranz strahlen voller Zuversicht:
Glaube, Liebe und die Freude leuchten im Vereinten Licht!
Reicht euch die Hände, vergesst heut jeden alten kleinen Streit,
denn für ein gutes offnes Wort ist jetzt die beste Zeit!

[2. Strophe]
Die Stubenmusi spielt ein sanftes Menuett im Raum,
draußen glitzert tausendfach der Raureif an dem Baum.
Wenn Freude in den Herzen wohnt, wird jede Stube weit,
gesegnet sei der dritte Sonntag der Advents- und Weihnachtszeit!

70. Weihnachten wie früher bei Oma und Opa

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 30) • 1:27:00
[1. Strophe]
Es gab damals kein teures Spielzeug aus der großen Welt,
doch unter unsrem Christbaum war das Glück perfekt bestellt:
Ein neues Puppenkleid, von Oma heimlich nachts genäht,
und ein geschnitztes Holzpferdlein, das heut noch bei mir steht.

[Refrain]
Weihnachten wie früher bei der Oma und beim Opa daheim,
da war die ganze Stube voller warmem Kerzenschein!
Bratäpfel im Ofenrohr und Nüsse auf dem Teller rund,
an diese schönen Weihnachtsfeste denk ich jede Stund!

[2. Strophe]
Der Opa las mit tiefer Stimme aus der Bibel vor,
dann sangen wir aus voller Brust im großen Familienchor.
Auch wenn die beiden heute schon vom Himmel auf uns schaun:
Ihr warmes Weihnachtslicht hilft uns, dem Leben zu vertraun!

71. Vier Kerzen brennen hell am Kranz

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 31) • 1:30:00
[1. Strophe]
Nun ist der ganze Kranz erhellt im vollen Kerzenschein,
die vierte Kerze bringt den tiefen Frieden zu uns rein.
Die letzten Besorgungen sind längst im Dorf vollbracht,
nun kehrt in jedes Bauernhaus die heil’ge Weihenacht.

[Refrain]
Vier Kerzen brennen hell am Kranz – das Warten ist vollbracht!
Ihr goldner Schein führt uns hinein in die geweihte Nacht!
Glaube, Liebe, Freude, Frieden wohnen unter diesem Dach,
und halten unsre Dankbarkeit im tiefsten Herzen wach!

[2. Strophe]
Schau in das vierfache Geleucht und atme ruhig aus,
ein guter Engel stellt sich schützend vor ein jedes Haus.
Wem wir auch heut gedenken in der Ferne und im Licht:
Die Liebe unsrer Weihnachtszeit vergisst keinen einz’gen nicht.

72. Christmette in der kleinen Dorfkirche

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 32) • 1:33:00
[1. Strophe]
Um elf Uhr nachts ziehn Jung und Alt mit Laternen durch den Schnee,
von allen Höfen kommen sie herab von lichter Höh’.
Der Knirschschnee singt bei jedem Schritt, die Glocken läuten voll,
bis jeder Platz im Kirchenbankerl festlich füllen soll.

[Refrain]
Zur Christmette in der Dorfkirche im warmen Kerzenglanz,
da schmilzt in jedem Herzen leis das letzte Eis noch ganz.
Und wenn am Schluss bei gedämpftem Licht die Zither „Stille Nacht“ erklingt,
ist’s so, als ob der ganze Himmel mit uns Menschen singt!

[2. Strophe]
Vor der Kirchentür wünscht man sich „Frohe Weihnacht“ Hand in Hand,
der klare Sternenhimmel wölbt sich übers weiße Land.
In tiefem Frieden gehn wir heim durch die geweihte Nacht,
weil Gottes große Liebe über unsren Bergen wacht.

73. Ein Licht für alle, die heut einsam sind

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 33) • 1:36:00
[1. Strophe]
Nicht an jedem Tisch im Land sitzt heut eine große Schar,
manch einer denkt mit leisem Schmerz an das vergangne Jahr.
Drum stell ich eine Kerze nah ans offne Fenster hin,
und schicke dieses Lied hinaus mit liebevollem Sinn.

[Refrain]
Ein Licht für alle, die heut Abend still und einsam sind,
mög euch umarmen wunderbar das heil’ge Christuskind!
Ihr seid in unsren Liedern und Gedanken mit dabei,
damit kein einz’ges Menschenherz heut Nacht verlassen sei!

[2. Strophe]
Vielleicht klopft noch ein Nachbar an mit einem Teller Gebäck,
oder ein lieber Anruf nimmt die stille Schwere weg.
Durch unsre schönen Heimatlieder sind wir fest vereint,
solang am dunklen Winterhimmel noch ein Sternlein scheint.

74. Hirtenlied auf der Steirischen

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 34) • 1:39:00
[1. Strophe]
Kein großes Orchester braucht es in der heil’gen Weihnachtszeit,
nur eine Steirische Harmonika voll Zärtlichkeit.
In langsamem Dreivierteltakt, ganz weich und voller Ruh,
spielt sie das alte Hirtenlied und alle hören zu.

[Refrain]
Ein altes Hirtenlied erklingt auf unsrer Steirischen so fein,
wie Schlaflied für das kleine Kind im armen Krippelein.
Die zweistimmigen Terzen ziehn wie Balsam durch das Herz,
und heilen sanft und wunderbar den allerletzten Schmerz.

[2. Strophe]
Die Hirten an der Krippe knien voll tiefer Ehrfurcht hin,
sie haben keine Schätze, doch ein reines Herz im Sinn.
Spielt leis noch eine Strophe auf dem Holz aus Alpenland,
bis jedes Herz den Frieden dieser heil’gen Stunde fand.

75. Der Weihnachtsstern überm Gipfelkreuz

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 35) • 1:42:00
[1. Strophe]
Hoch oben, wo kein Haus mehr steht im ew’gen Firnenschnee,
erhebt sich still das Gipfelkreuz in klarer Bergeshöh’.
Und grad darüber leuchtet heut ein Stern so groß und klar,
wie er vor zweitausend Jahren über Bethlehem einst war.

[Refrain]
Der Weihnachtsstern überm Gipfelkreuz strahlt weit ins tiefe Tal,
er grüßt ein jedes kleine Haus mit seinem Silberstrahl!
Schau auf zum hohen Bergesgrat in dieser heil’gen Nacht:
Solang der Stern der Hoffnung scheint, hält Gott für uns die Wacht!

[2. Strophe]
Die Bergwacht hat ein kleines Licht am Gipfel angezünd’,
das man selbst aus dem fernsten Dorf im Tale leuchten find’.
Ein Zeichen, dass der Himmel und die Erde sich berührn,
wenn wir die Weihnachtsbotschaft tief im eignen Herzen spürn.

76. Heiligabend in den Tiroler Bergen

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 36) • 1:45:00
[1. Strophe]
Der Räucherpfandl-Weihrauch zieht durch Stube, Stall und Haus,
der Bauer spricht den Segenswunsch für Hof und Felder aus.
Dann setzt sich die Familie still ums warme Stubenlicht,
und dankbarer Weihnachtsfriede glänzt in jedem Angesicht.

[Refrain]
Heiligabend in den Tiroler Bergen, friedvoll, still und rein,
hier möchte ich um keinen Preis an einem andren Orte sein!
Wenn draußen leis die Flocken fallen auf das Schindeldach,
klingt drinnen unsre Hausmusik voll Weihnachtsfreude wach!

[2. Strophe]
Nach einer einfachen Würstlsupp’n wird der Baum erhellt,
die Enkelkinder staunen in die schönste Weihnachtswelt.
Wir halten uns an den Händen fest und danken still dem Herrn,
für unsre liebe Familie unter diesem Weihnachtsstern.

77. Schlaf wohl, du kleines Jesulein (Alpen-Wiegenlied)

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 37) • 1:48:00
[1. Strophe]
Auf weichem Heu und duftendem Stroh liegt still das kleine Kind,
maria deckt es zärtlich zu vor jedem kalten Wind.
Das Ochslein und das Eselein stehn nah am Krippelein,
und wärmen mit dem Hauch das Kind im milden Sternenschein.

[Refrain]
Schlaf wohl, du kleines Jesulein, in unsrer Alpenwelt,
die weißen Berge halten Wacht unterm Sternenzelt!
Schlaf wohl, du brachtest Licht und Heil in unsre Dunkelheit,
wir wiegen dich mit unsrem Lied in tiefer Dankbarkeit!

[2. Strophe]
Die Zither und die Harfe klingen sanft im Wiegentakt,
bis auch das kleinste Kind im Haus die süße Müdigkeit packt.
Ein Engel breitet schützend seine weißen Flügel aus,
über die kleine Krippe und ein jedes Menschenhaus.

78. Friedensglocken zur Weihnachtszeit

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 38) • 1:51:00
[1. Strophe]
Von Südtirol bis Bayern rauf, von Kärnten bis nach Wien,
hört man in dieser heil’gen Nacht die großen Glocken ziehn.
Sie schwingen im selben Einklang über Grenzen und über Höh’n,
und rufen alle Menschen auf, in Frieden mitzugehn.

[Refrain]
Hört ihr die Friedensglocken läuten durch die Weihnachtszeit?
Sie tragen ihre Botschaft über alle Berge weit:
„Friede auf Erden allen Menschen, die voll gutem Willen sind!“
Ein Ruf, der jedes offne Herz auf dieser Welt gewinnt!

[2. Strophe]
Lass diesen hellen Glockenklang nicht mit dem Fest vergehn,
er soll uns auch im neuen Jahr in allen Stürmen beistehn.
Wo Menschen sich verzeihen und einander herzlich verstehn,
da bleibt Weihnachten im Herzen das ganze Jahr bestehn.

79. Zwischen den Jahren (Rauhnacht-Segen)

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 39) • 1:54:00
[1. Strophe]
Die Weihnachtstage klingen aus, das alte Jahr wird still,
während ein jeder dankbar auf die Monate rückblicken will.
In den geheimnisvollen Rauhnächten rund um den Jahresrand,
liegt eine ganz besondre Ruhe überm Alpenland.

[Refrain]
Zwischen den Jahren halten wir ein kleines Stündlein an,
und danken für das Gute, das der Himmel uns getan.
Was schwer war, legen wir getrost zurück in Gottes Hand,
und schauen voller Zuversicht ins neue Jahr im Land!

[2. Strophe]
Ein letzter Duft von Tannengrün und Wachs schwebt durch den Raum,
wir zünden noch einmal die Kerzen an am Weihnachtsbaum.
Mit gutem Mut und frohem Lied gehn wir der Zukunft zu,
denn in der Heimat findet unsre Seele Kraft und Ruh.

80. Ein gesegnetes neues Jahr voll Musik & Alpenglück

🕯️ Advent & Weihnacht (Lied 40) • 1:57:00
[1. Strophe]
Das achtzigste Lied in unsrem großen Liederbuch erklingt,
ein Lied, das allen Musikfreunden Glück und Segen bringt.
Ob ihr im hohen Norden wohnt, im Rheinland oder im Tal:
Die schönen Berge grüßen euch von Herzen tausendmal!

[Refrain]
Ein gesegnetes neues Jahr voll Gesundheit, Freud und Glück!
Kehrt immer wieder gern zu unsrer Volksmusik zurück!
Solang ein Lied im Herzen klingt, bleibt unsre Seele jung –
Schlagerfieber Alpenglück schenkt euch den besten Schwung!

[2. Strophe]
Behüt euch Gott auf allen Wegen, Tag für Tag aufs Neu,
bleibt euren Lieben und der schönen Heimatmusik treu!
Auf ein gesundes Wiedersehn bei Sonnenschein und Lied,
wenn unsre frohe Melodie durch alle Stuben zieht!
💌 Modul 1 • Kostenlose Grüße für WhatsApp, Geburtstag & Sonntag

Das große Alpen-Spruchbuch zum Verschicken

Suchen Sie einen herzlichen Gruß für Ihre Lieben? Mit einem Klick auf „📲 Per WhatsApp senden“ verschicken Sie den gereimten Spruch inklusive unserer passenden Volksmusik-Sendung als musikalischen Blumenstrauß!

🪗 Modul 2 • Wissenswertes aus Bayern, Tirol & Südtirol

Das kleine Volksmusik-ABC & Alpen-Lexikon

Was unterscheidet die Steirische Harmonika vom Akkordeon? Was bedeutet „Pfiat di“, „Zirbenstube“ oder „Herrgottswinkel“? Entdecken Sie die schönsten Begriffe unserer Heimat – jeweils mit passendem Hörbeispiel!

🏔️ Modul 3 • Gelebte Tradition von Frühling bis Bergweihnacht

Der Alpen-Festkalender: Unsere schönsten Bräuche

In den Bergen hat jede Jahreszeit ihren ganz eigenen Klang und ihre jahrhundertealten Feste:

🥧 Modul 4 • 5 traditionelle Hütten- & Advents-Rezepte wie bei Oma

Die kleine Schlagerfieber Hütten-Küche

Wählen Sie eines unserer 5 Original-Hüttenrezepte und starten Sie dazu gleich die passende Begleitmusik beim Backen und Kochen!

🎺 Ihr Musikalisches Wunschkonzert auf YouTube

Welches Lied oder Thema wünschen Sie sich für unsere nächste Sendung?

Unser Kanal lebt von Ihren Erinnerungen und Musikwünschen! Wählen Sie unten eine Idee aus oder tippen Sie Ihren persönlichen Liedwunsch ein. Mit einem Klick kopieren wir Ihren Wunsch, sodass Sie ihn direkt unter unserem Hauptvideo auf YouTube als Kommentar einfügen können!

💡 Beliebte Wunsch-Themen unserer Zuschauer (zum Anklicken):
❓ Häufige Fragen & Hilfe für Musikfreunde

Alles Wissenswerte rund um Schlagerfieber & YouTube

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen unserer Hörerinnen und Hörer – verständlich, ehrlich und mit direktem Start zur passenden Musik:

❓ Ist das Abonnieren des Schlagerfieber YouTube-Kanals wirklich 100 % kostenlos?

Ja, garantiert 0,00 € – heute und für alle Zeiten! Viele Musikfreunde denken beim Wort „Abonnieren“ an ein kostenpflichtiges Zeitungs-Abo. Auf YouTube ist ein „Abo“ jedoch nichts anderes als ein kostenloses Lesezeichen: Sie zahlen niemals einen Cent, gehen keinerlei Verpflichtung ein und sehen unsere neuen Volksmusik-Sendungen sofort, sobald sie erscheinen.

❓ Wo kann man kostenlos 2 bis 4,5 Stunden Volksmusik am Stück hören?

Direkt hier auf Schlagerfieber.de sowie auf unserem offiziellen YouTube-Kanal @SchlagerfieberVolksmusikHits! Unsere großen Musiksendungen dauern zwischen 90 Minuten und 4,5 Stunden am Stück – ideal für den Sonntagskaffee, die Gartenarbeit, gesellige Hüttenabende oder gemütliche Stunden daheim.

❓ Welche ruhige Volksmusik eignet sich für Seniorenheime, Pflege & Entspannung?

Für Senioren, Pflegeeinrichtungen, Betreuungsnachmittage und ruhige Abendstunden haben wir eine eigene 3-stündige Wohlfühl-Sendung ohne hektische Übergänge zusammengestellt. Die vertrauten Heimatmelodien schenken Geborgenheit, wecken schöne Erinnerungen und laden zum sanften Mitsummen ein.

❓ Wann laufen die nächsten großen Schlager- und Volksmusik-Shows im Fernsehen?

In unserem tagesaktuellen Schlagerfieber TV-Planer 2026/2027 finden Sie alle kommenden Sendetermine im Überblick – darunter Florian Silbereisen (Das Adventsfest der 100.000 Lichter, Silvester-Schlagerbooom), Andy Borg (Schlager-Spaß im SWR & MDR), die Giovanni Zarrella Show im ZDF sowie die Helene Fischer Show. Vergangene Termine werden automatisch ausgeblendet.

❓ Wie kann ich die 80 Liedtexte zum Mitsingen direkt mit der Musik abspielen oder ausdrucken?

In unserem großen 80-Lieder-Buch ist jedes einzelne Lied direkt mit der exakten Startminute im jeweiligen YouTube-Video verknüpft. Mit einem Klick auf „▶ Hier abspielen“ springt das Musikvideo sofort an die richtige Stelle. Über den Button „🖨️ Drucken“ können Sie sich jeden Liedtext in gut lesbarer Schrift kostenlos auf Papier ausdrucken.

❓ Was ist der Unterschied zwischen einer Steirischen Harmonika und einem Akkordeon?

Die Steirische Harmonika („Quetschn“ oder „Ziach“) ist ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument: Beim Ziehen und Drücken desselben Knopfes erklingen zwei unterschiedliche Töne, begleitet vom kräftigen Helikonbass, der wie eine kleine Tuba klingt. Das klassische Akkordeon ist dagegen gleichtönig und chromatisch aufgebaut.

❓ Was bedeutet Alpenglühen in den Bergen?

Als Alpenglühen (in den Dolomiten „Enrosadira“ genannt) bezeichnet man das intensive rot-goldene Aufleuchten der hellen Kalkfelsen kurz vor Sonnenaufgang oder kurz nach Sonnenuntergang. Dieses Naturschauspiel ist besonders an klaren Herbst- und Wintertagen in Tirol, Bayern und Südtirol zu bewundern.