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Der legendäre Sänger Howard Carpendale war kürzlich Gast in der Radio Bremen-Talkshow „3nach9“. Dabei sprach er offen über seine Karriere, aktuelle Entwicklungen in der Musikbranche und warum eine Karriere wie die seine in der Ära von Streaming-Playlisten kaum noch möglich ist. Mit einer Laufbahn, die mehr als 50 Jahre umfasst und über 50 Millionen verkaufte Alben, hat Howard Carpendale zweifellos seinen Platz in der Musikgeschichte gesichert. In der Talkshow „3nach9“ reflektierte er seine Karriere und betonte besonders die Bedeutung von Live-Auftritten. Für Carpendale gibt es nichts Vergleichbares zur Herausforderung und Belohnung, Tausende von Menschen bei einem Live-Konzert zu bewegen.

Pop oder Schlager? Carpendale nimmt Stellung

Auf die Frage, ob er sich als Pop- oder Schlagersänger sieht, antwortete Carpendale entschieden: „Es ist mir scheißegal.“ Er fügte hinzu, dass er zwar gerne gute Schlager singt, aber kein Schlagersänger ist. Wichtiger als Genrezuschreibungen ist für ihn der Respekt, den er für seine Arbeit erhält.

Kritische Betrachtung der aktuellen Musiklandschaft

Carpendale äußerte auch Bedenken über die aktuelle Musikindustrie und die Auswirkungen von Streaming-Playlisten. Er argumentierte, dass solche Entwicklungen es schwieriger machen, neue Musik zu entdecken und dass dies die Chancen auf einen landesweiten Hit wie „Atemlos“ von Helene Fischer verringert. Zudem kritisierte er den Fokus der Branche auf Party-Musik und äußerte den Wunsch nach mehr Balladen und bedeutungsvollen Texten.

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Howard Carpendale zu Gast in der Radio Bremen-Talkshow "3nach9" am 3. November 2023 Foto: Matthias Hornung / Radio Bremen