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Vanessa Mai: Irres Klickbaiting um Playboy Deal

Vanessa Mai

Klickbaiting liebe Schlagerfreunde bezeichnet einen Prozess , der dazu dient ” höhere Zugriffszahlen und damit unter anderem mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung oder eine größere Markenbekanntheit der Zielseite” (Wikipedia) zu erreichen. Man gaukelt also in der Überschrift eine große Sensation vor, oder hält zumindest die Möglichkeit der großen Sensation durch eine vage Überschrift offen, im Text kommt dann aber die Ernüchterung. Für Klickbaiting eignen sich selbstverständlich primär Themen, die die Leser wirklich interessieren. Wie alle wissen: “Sex sells”. Es liegt daher nahe das eine Anfrage des Magazins Playboy bei Vanessa Mai zu wirklich wunderschönen Klickbaiting Überschriften führt.

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Vanessa Mai verkauft sich zur Zeit sehr gut

Kaum ein Schlagerstar verkauft sich zur Zeit so gut wie Vanessa Mai. Seit ihrem fulminanten Musikvideo mit Fourty, bei denen sie das Korsett des Schlager endgültig abgelegt hat, folgt fast kein Tag ohne Neuigkeiten zu Vanessa Mai. Auch auf ihren sozialen Medien macht sich das bemerkbar. Vanessa Mai hat einige neue Kooperationspartner an Land gezogen. Die ersten Fans beschweren sich sogar schon über zu viel Werbung auf ihrem Kanal. Jetzt ist wohl noch eine Anfrage des Playboy dazu gekommen. Vanessa Mai hüllenlos, das weckt Begehrlichkeiten. Wir sagen es aber vorab: Vanessa Mai hat die Anfrage abgelehnt. Sie betont zwar, dass sie keine Frauen verurteilt die sich für den Playboy ausziehen, für sie käme dies aber nie in Frage. So weit die Fakten

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Der Weg zur Wahrheit ist ein langer

Der Weg bis zu dieser Aussage ist auf manch einer Internetseite aber ein langer. Zunächst wird mir einer Überschrift nämlich suggeriert, dass sich Vanessa Mai vielleicht doch für ein Playboy-Shooting entschieden haben könnte. Wenn dann erst mal die Heerscharen der neugierigen (oft aber nicht ausschließlich) Männer den Link geklickt haben und vielleicht schon auf das ein oder andere Photo hoffen, müssen sie oftmals sehr viel scrollen um zu der enttäuschenden Aussage zu gelangen “Nein für mich kommt sowas nicht in Frage”.

Vanessa Mai: Entscheidung gefallen! Ist sie bald im „Playboy“ zu sehen?

Das Online-Magain “Der Westen” macht den Anfang in unserer kleinen Klickbaiting Runde. Die Entscheidung sei gefallen steht im Artikel. Ist sie (Vanessa Mai) bald im Playboy zu sehen, fragt das Magazin. Gepaart mit einem sexy Bild der schönen Sängerin wird hier ganz klar mit den Erwartungen der Zuschauer gespielt (Das mit dem Bild haben wir für den Artikel mal frech kopiert – als Teil der Kritik versteht sich 😉 ). Ein guter Artikel liefert in der Überschrift schon die Zusammenfassung des Inhalts. Dies geschieht hier mitnichten. Es ist einer jener Artikel von denen man weiß, man klickt sie besser nicht an, schafft es dann am Ende aber doch nicht die Finger davon zu lassen. Bei einem Klick erhalten wir dann auch genau das, was wir erwarten durften. Viel “nonsens” und dann im unteren Bereich endlich die entscheidende Aussage:
 „Einfach nein. Will ich nicht.“ Für den Ex-„Wolkenfrei“-Star habe ein Nacktshooting „so einen Beigeschmack“, weshalb sie das Angebot immer wieder ablehne.

Angenommen? Abgelehnt?

Bei folgender Meldung vom MDR fehlt in der Google Vorschau eigentlich nur ein Wort: “Abgelehnt” oder “Angenommen”. Die Überschrift scheint bewusst zu lang zu sein, so das ausgerechnet das entscheidende Wort fehlt. So ist der Klick erst mal sicher. Wenn man dann auf die Seite kommt steht zumindest dort die volle Überschrift “Vanessa Mai: Aus diesem Grund hat sie eine Playboy-Anfrage abgelehnt”. Wenn das an Information reicht kann man sich das Lesen des ganzen Artikels sparen. Ansonsten gibt es den Hinweis, dass sie ihre Ablehnung in der neuen Sendung “One Mai Way” von SWR Schlager begründet hat.

Welcher Schlagerstar lässt die Hüllen fallen?

Auch Schlagerplanet mischt mit. Die Kollegen dehnen das ganze Thema sogar noch aus. Sie fragen einfach “Wer lässt die Hüllen fallen?” und warten direkt mit einer ganzen Armada von Schlagersängerinnen auf. In der Liste ist neben Vanessa Mai auch Andrea Berg, Beatrice Egli oder Helene Fischer vertreten. Bei allen Dreien kommt das Magazin zu dem Schluss: Mit dem Playboy wurde es bisher nichts und wird es vermutlich auch zukünftig nicht. Dafür gibt es anzügliche Sprüche, die ein wenig wie aus der Zeit gefallen wirken. “Alle Achtung Andrea, du heiße Braut…“, steht zum Beispiel als Kommentar unter dem Bild von Andrea Berg. Bei Helene Fischer heißt es abschließend: “Vielleicht überlegt sie´s sich ja noch…“. Und bei Vanessa Mai wird zitiert “. “Ich strecke meinen Arsch lieber für Instagram in die Kamera!”. Na gut das wir drüber geredet haben.

Es gibt eine Ausnahme

Ihr seht, wie einfach es ist mit uneindeutigen Titeln die Leser auf die Seite zu holen. Wenn man direkt schreiben würde “Vanessa Mai lehnt Playboy Angebot ab”, würden die Leser wohl ausbleiben. Mit einer Klickbaiting-Schlagzeile lockt man sie aber zunächst an und hofft dann auf einen Verbleib auf der Internetseite. Es gibt übrigens eine Ausnahme. Ausgerechnet Promiflash, die wir eigentlich als Klickbaiting Weltmeister auf dem Schirm haben (Vorurteil?) sagt direkt was Sache ist. Der Titel “Beigeschmack”: Deshalb lehnt Vanessa Mai Playboy-Anfrage ab” ist relativ fair. Es wird direkt Nägel mit Köpfen gemacht, trotzdem bleibt eine kleine Überraschung offen: Der Grund für ihre Absage, der wohl einen Beigeschmack hat. Hier ist sich der Leser zumindest sofort darüber im klaren dass es nichts wird mit hüllenlosen Photos von Vanessa Mai und wenn man denn wirklich mehr wissen will klickt man halt. Ein guter Kompromiss.

Auch andere Stars sind Opfer von Klickbaiting-Artikeln

Größtes Opfer von Klickbaiting-Artikeln ist wohl Helene Fischer. Seit Jahren spekulieren die Medien über eine mögliche Schwangerschaft der Blondine und bedienen sich dazu auch der absurdesten Überschriften.

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Written by Kaiser

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